F Fambook Fambook laden

Geld für die Eltern: wie du Unterstützung im Haushaltsbuch führst

Regelmäßige Überweisungen, Dinge, die du direkt bezahlst, Kosten, die ihr euch unter Geschwistern teilt – und die Frage, ob das überhaupt eine Ausgabe ist. Eine Struktur, die die praktischen Fragen klärt, ohne aus Fürsorge eine Abrechnung zu machen.

Es fängt selten mit einer Entscheidung an. Erst übernimmst du bei einem Besuch den Einkauf, dann bezahlst du die Rechnung vom Elektriker, weil du gerade da bist, und irgendwann läuft ein Dauerauftrag. Im Haushaltsbuch steht davon meistens nur ein Teil, und der steht an verstreuten Stellen.

Das ist kein Buchhaltungsproblem, solange es um kleine Beträge geht. Sobald aber Geschwister beteiligt sind oder es über Jahre läuft, brauchst du eine Struktur – nicht um zu kontrollieren, sondern damit niemand später aus dem Gedächtnis rekonstruieren muss, wer was getragen hat.

Vier Arten von Geld, die leicht durcheinandergeraten

Das meiste wird einfacher, sobald du diese vier auseinanderhältst. Sie sehen auf dem Kontoauszug gleich aus, bedeuten für dein Haushaltsbuch aber Verschiedenes.

Der häufigste Fehler liegt bei den letzten beiden. Wenn du eine Rechnung über 400 Euro bezahlst und dein Bruder dir 200 Euro überweist, hat dein Haushalt 200 Euro getragen – aber im Buch steht 400, wenn du die Erstattung nicht erfasst. Über ein Jahr summiert sich das zu einem Bild, das nicht stimmt.

Eine Kategorie oder mehrere

Eine einzige Kategorie namens Unterstützung Eltern reicht für die meisten Haushalte und hat den Vorteil, dass nichts verstreut liegt. Wenn du im Jahresrückblick oder für die Steuererklärung genauer wissen willst, wofür das Geld war, hilft eine zweite Ebene: Wohnen, Gesundheit, Alltag, Fahrten.

Die feinere Aufteilung kostet Zeit bei jedem einzelnen Eintrag, und sie kann eine unangenehme Nebenwirkung haben. Wer alles minutiös aufschlüsselt, schaut sich das Ergebnis auch genauer an – und manche Menschen fangen dann an, gegenüber ihren eigenen Eltern zu rechnen. Wenn du merkst, dass dich das belastet, ist die grobe Variante die bessere.

Zuzahlungen, Fahrten und die kleinen Beträge

Bei Gesundheitskosten kommen viele einzelne Posten zusammen: die Zuzahlung in der Apotheke, Dinge, die die Krankenkasse nicht übernimmt, Zubehör für die Wohnung. Einzeln sind das oft nur ein paar Euro, zusammen sind sie über ein Jahr ein spürbarer Block.

Für die Fahrten gilt Ähnliches. Wenn du regelmäßig ein Stück fährst, um jemanden zu besuchen oder zu Terminen zu bringen, sind das Kraftstoff, Bahnfahrten und Parkgebühren, die im Buch normalerweise unter Mobilität landen und dort unsichtbar werden. Ob du sie umsortierst, ist Geschmackssache. Sichtbar werden sie nur, wenn du sie beim Eintragen markierst.

Wenn Geschwister beteiligt sind

Sobald mehrere Kinder etwas beisteuern, braucht ihr eine gemeinsame Liste, und zwar außerhalb eures jeweiligen Haushaltsbuchs. Sie muss nicht schön sein: Datum, Betrag, wofür, wer bezahlt hat. Alles Weitere kann später daraus abgeleitet werden.

  1. Legt fest, was überhaupt in diese Liste gehört, damit nicht der eine jede Fahrt notiert und der andere nur Rechnungen über größere Beträge.
  2. Einigt euch auf einen Rhythmus für den Ausgleich, zum Beispiel einmal im Quartal, damit nicht jede einzelne Auslage sofort verrechnet werden muss.
  3. Haltet fest, was aus dem Geld der Eltern selbst bezahlt wurde, denn das gehört in keine der Geschwisterlisten und wird sonst versehentlich mitverteilt.

Der seltene, aber wichtige Punkt ist der letzte. Wenn du mit einer Vollmacht Dinge vom Konto deiner Eltern bezahlst, ist das kein Vorgang deines Haushalts. Solche Zahlungen gehören getrennt geführt, sonst mischen sich zwei Haushalte in einer Übersicht, und beide werden unlesbar.

Was diese Zahlen leisten können und was nicht

Eine saubere Erfassung beantwortet praktische Fragen: Was ist im letzten Jahr zusammengekommen, welche Belege gibt es noch, was hat wer getragen. Ob es steuerlich eine Rolle spielt und welche Nachweise dafür nötig wären, ist eine eigene Frage, die jemand beurteilen sollte, der eure Situation kennt.

Was die Zahlen nicht leisten: Sie sagen nichts darüber, ob genug getan wird oder ob die Aufteilung unter Geschwistern gerecht ist. Das ist eine Frage, die eine Liste nicht entscheidet. Sie sorgt nur dafür, dass ihr beim Reden darüber dieselben Zahlen vor euch habt und nicht aus der Erinnerung streitet.

Häufige Fragen

Ist eine Überweisung an meine Eltern eine Ausgabe oder eine Umbuchung?

Für dein Haushaltsbuch ist es eine Ausgabe, weil das Geld deinen Haushalt verlässt und nicht zurückkommt. Eine Umbuchung wäre es nur zwischen deinen eigenen Konten. Anders liegt der Fall bei Beträgen, die du auslegst und zurückbekommst: Die erfasst du als Ausgabe und die Rückzahlung als Einnahme, damit sich beides aufhebt.

Wie halte ich fest, was Geschwister übernehmen?

Am einfachsten mit einer gemeinsamen Liste außerhalb der privaten Haushaltsbücher, in der Datum, Betrag, Zweck und die zahlende Person stehen. In deinem eigenen Buch trägst du zuerst den vollen Betrag ein und danach die Erstattung, sobald sie kommt. So stimmt dein Kontostand jederzeit, und der Jahreswert zeigt trotzdem deinen tatsächlichen Anteil.

Soll ich Fahrten zu meinen Eltern getrennt erfassen?

Nur wenn du wissen willst, wie groß dieser Anteil ist. Fährst du selten, gehen die Kosten in der normalen Mobilitätskategorie unter und das ist völlig in Ordnung. Bei regelmäßigen längeren Strecken lohnt eine Markierung, weil sich Kraftstoff, Bahntickets und Parkgebühren über ein Jahr zu einem Betrag summieren, den kaum jemand richtig schätzt.

Wie erfasse ich Zahlungen, die ich mit Vollmacht vom Konto meiner Eltern leiste?

Die gehören nicht in dein Haushaltsbuch, weil das Geld nicht dir gehört und dein Konto nicht berührt. Führe sie in einer eigenen, getrennten Übersicht mit Belegen. Das ist auch dann sinnvoll, wenn niemand danach fragt, denn nur so bleibt später nachvollziehbar, welche Ausgabe aus welchem Vermögen bestritten wurde.

Nimm dir einen Monat

Fambook gibt einem Haushalt ein gemeinsames Buch: Jeder trägt in Sekunden etwas ein, an jeder Buchung steht, wer es war, und der Monat summiert sich an einer Stelle statt an zweien. Es schreibt ohne Netz und synchronisiert danach. Buchen, Kategorien, Budgets, Auswertungen, CSV-Import und -Export, Synchronisierung und das Teilen zu zweit sind kostenlos — das Abo kauft dir nur weniger Tipparbeit.

Im App Store laden

Verwandte Texte

Alle Texte